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TIERVIDEOS SCHAUEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK

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  • «In der Schweiz darf ein Halter sein gesundes Tier von einem Tierarzt einschläfern lassen, weil das Schweizer Recht Tieren keinen Anspruch auf Leben gewährt.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass das Leben von Tieren rechtlich geschützt wird.

    Das Schweizer Tierschutzrecht gewährt Tieren keinen ausdrücklichen und generellen Anspruch auf Leben. Die Gesetzgebung verleiht Tieren lediglich einen Schutz ihres Wohlbefindens und ihrer Würde sowie vor ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden, Schäden und Ängsten. Obwohl der Tod als bedeutendste Schädigung eines Tieres betrachtet werden kann, gewährt das Tierschutzrecht ihm also keinen allgemeinen Lebensschutz. Das bedeutet beispielsweise, dass ein Halter sein gesundes Tier von einem Tierarzt einschläfern lassen darf. Weder Halter noch Tierarzt machen sich in diesem Fall strafbar. Aus ethischer Sicht ist das Töten eines gesunden Tieres aber nicht vertretbar, weshalb sich TIR für einen rechtlich verankerten Lebensschutz von Tieren einsetzt.

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  • «Die Misshandlung, Vernachlässigung, Tötung oder Aussetzung von Tieren gilt als Straftat, wird aber oftmals nicht konsequent verfolgt.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass Tierquälereien besser verfolgt und bestraft werden.

    Das Schweizer Tierschutzrecht untersagt die Zufügung von ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden, Schäden und Ängsten. Es unterteilt Straftaten an Tieren in die Hauptkategorien „Tierquälereien“ und „übrige Widerhandlungen“. Eine Tierquälerei begeht, wer ein Tier beispielsweise misshandelt, vernachlässigt, unnötig überanstrengt, qualvoll tötet oder aussetzt. Allerdings werden Tierquälereien von den zuständigen Strafverfolgungsbehörden oftmals bagatellisiert und nicht konsequent verfolgt und bestraft. Zudem sind die ausgesprochenen Strafen meistens sehr tief. Aus diesem Grund engagiert sich TIR nicht nur für tierfreundlichere Gesetze, sondern auch für einen griffigen Vollzug der Tierschutzbestimmungen.

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  • Quelle CC-BY 3.0


  • «Viele Eingriffe an Tieren dürfen noch immer ohne Betäubung durchgeführt werden.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass Tieren keine unnötigen Schmerzen, Leiden, Schäden oder Ängste zugefügt werden.

    Jeder Tierhalter ist für das körperliche und seelische Wohlergehen seiner Tiere verantwortlich. Er hat dafür zu sorgen, dass seine Tiere vor Schäden, Leiden, Schmerzen und Ängsten verschont bleiben. Das Wohlergehen eines Tieres ist dann gewährleistet, wenn es klinisch gesund ist und seine Körperfunktionen und sein Verhalten nicht durch die Haltung und Ernährung gestört sind. Die Tierschutzverordnung beschreibt für jede Tierart konkrete Haltungsvorschriften. Dabei handelt es sich allerdings um Minimalstandards, deren Einhaltung längst keine artgerechte Haltung bedeutet. So beispielsweise erlaubt das Tierschutzrecht das Kürzen des Schwanzes von Lämmern bis zum Alter von sieben Tagen, das Abschleifen der Zahnspitzen von Ferkeln oder das Kürzen von Schnäbeln bei Hühnern ohne Schmerzausschaltung. Dies widerspricht einem ethischen Tierschutz, weshalb sich TIR für strengere Vorschriften einsetzt.

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  • Quelle CC-BY 3.0


  • «Unterlassene Hilfeleistung bei Menschen in Lebensgefahr ist strafbar, jedoch besteht keine generelle gesetzliche Pflicht, Tieren in Not zu helfen.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass eine allgemeine Hilfepflicht für Tiere in Not eingeführt wird.

    Obwohl Tiere in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert geniessen, kommt ihnen nicht die Rechtsstellung zu, die sie verdienen. So beispielsweise besteht keine gesetzliche Pflicht, einem fremden Tier in Not zu helfen. Während die unterlassene Hilfeleistung bei Menschen in Lebensgefahr strafbar ist, sieht das Tierschutzgesetz keine allgemeine Handlungspflicht in Tiernotfällen vor. Dies gilt allerdings lediglich für fremde Tiere. Seinem eigenen Tier muss ein Halter stets helfen. Ansonsten macht er sich einer Tierquälerei strafbar. Dasselbe gilt, wenn eine Person ein fremdes Tier verletzt, beispielsweise durch einen Autounfall. In diesem Fall muss sich der Fahrzeuglenker um das verletzte Tier kümmern und es medizinisch versorgen lassen. Wer einen Unfall mit einem Tier aber lediglich beobachtet, ist nicht verpflichtet, dem Tier zu helfen. TIR kritisiert das Fehlen einer allgemeinen Hilfepflicht für Tiere und setzt sich deshalb für strengere Tierschutzbestimmungen ein.

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  • «Die Missachtung der Tierwürde für Unterhaltungszwecke ist in der Schweiz noch immer an der Tagesordnung.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass der Würdeschutz konsequent durchgesetzt wird.

    Der Schutz der Tierwürde stellt seit 2008 ein Grundprinzip der Schweizer Tierschutzgesetzgebung dar. Wer die Tierwürde missachtet, macht sich strafbar, und zwar auch dann, wenn dem Tier keine körperlichen Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Tier erniedrigt oder übermässig instrumentalisiert wird oder wenn tiefgreifend in sein Erscheinungsbild oder seine Fähigkeiten eingegriffen wird. Trotz dieser weltweit einzigartigen Bestimmung wird die Würde des Tieres in der Schweiz nicht absolut geschützt. Eingriffe sind möglich, sofern überwiegende Interessen bestehen, die eine Würdeverletzung rechtfertigen. In der Praxis sind dies insbesondere wirtschaftliche Interessen. TIR engagiert sich für eine konsequentere Anwendung des Würdebegriffs, beispielsweise bei Tierversuchen oder in Bereichen, wo Tiere für die Unterhaltung verwendet werden.

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  • Quelle CC-BY 3.0

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  • «Die Verletzung oder Tötung eines Tieres gilt strafrechtlich noch immer als Sachbeschädigung.»

    TIR setzt sich dafür ein, den Stellenwert von Tieren im Schweizer Recht zu verbessern.

    Seit 2003 gelten Tiere in der Schweiz aus juristischer Sicht nicht mehr als Sachen. Der Gesetzgeber hat damit dem Umstand Rechnung getragen, dass Tiere empfindungs- und leidensfähige Lebewesen sind. Allerdings wurde dieser Grundsatz nicht in allen Rechtsbereichen umgesetzt. Dort, wo keine besonderen Regelungen für Tiere erlassen wurden, gelten nach wie vor die auf Sachen anwendbaren Bestimmungen. Dies ist beispielsweise im Kauf- oder im Arbeitsrecht der Fall. Auch das Schweizer Strafgesetzbuch sieht keine besondere Regelung in Bezug auf Tiere vor, weshalb die Verletzung oder Tötung eines Tieres immer noch als Sachbeschädigung qualifiziert wird. Deshalb fordert TIR eine konsequente Umsetzung des Grundsatzes „Tiere sind keine Sachen“ in allen Schweizer Rechtsgebieten.

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  • «Die Schweiz importiert viele Produkte, die auf tierquälerische Weise produziert wurden, so etwa Pelzerzeugnisse oder sogenannte Delikatessen wie Foie gras und Froschschenkel.»

    TIR setzt sich dafür ein, dass der Import von Tierqualprodukten verboten wird.

    Im internationalen Vergleich hat die Schweiz eines der fortschrittlichsten Tierschutzgesetze. Trotzdem importiert die Schweiz eine Vielzahl von Produkten, die hierzulande aufgrund der strengen Tierschutzvorschriften nicht produziert werden dürfen. Beispiele hierfür sind etwa Pelzprodukte, sogenannte Delikatessen wie Foie gras oder Froschschenkel. Solche Erzeugnisse sind mit viel Tierleid verbunden. Deshalb fordert TIR ein Importverbot für sämtliche tierquälerisch erzeugten Produkte, insbesondere für Pelzerzeugnisse. In einem Gutachten hat TIR detailliert dargelegt, dass ein solches Verbot trotz der internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz zulässig wäre.

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  • Quelle CC-BY 3.0

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